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Webdesign20. Juli 20267 Min.

Was kostet eine Website? Und wer sollte sie bauen?

Mark Burgelo

Gründer, MILVIAN

„Was kostet eine Website?" ist die Frage, auf die es keine ehrliche kurze Antwort gibt — so wie bei „Was kostet ein Auto?". Was es aber gibt, sind belastbare Spannen und eine klare Logik dahinter. Beides steht hier.

Die Spannen

WegKostenDauerWofür geeignet

|---|---|---|---|

Baukasten (Wix, Jimdo)0–50 € im Monat1–3 TageIdee testen, Übergangslösung
Freelancer1.000–5.000 €2–6 WochenKlar umrissenes Projekt
Kleine Agentur3.000–15.000 €2–8 WochenWebsite als Vertriebskanal
Große Agenturab 20.000 €ab 3 MonateKonzern, Shop, Sonderfälle

Diese Zahlen sind Marktbeobachtung, kein Gesetz. Nach oben ist alles offen, nach unten auch — nur wird es dort schnell teurer, als es aussieht.

Was den Preis wirklich treibt

Nicht die Anzahl der Seiten. Sondern:

Wer schreibt die Texte? Der mit Abstand unterschätzteste Posten. Wenn Sie die Texte liefern, wird es günstiger — aber nur, wenn Sie sie auch wirklich liefern. Projekte scheitern häufiger an fehlenden Texten als an Technik.

Woher kommen die Bilder? Eigene Fotos kosten einen Fototermin. Stockfotos kosten wenig und wirken auch so.

Was muss die Seite können? Eine Informationsseite ist etwas anderes als eine mit Terminbuchung, Konfigurator oder Kundenkonto. Der Sprung von „zeigt etwas" zu „kann etwas" ist der größte Kostensprung überhaupt.

Pflegen Sie selbst? Ein Redaktionssystem kostet in der Einrichtung mehr und spart Ihnen danach jede Änderungsrechnung.

Wer sollte es bauen

Baukasten reicht, wenn Sie eine Geschäftsidee testen, das Budget praktisch null ist oder die Website nicht Ihr Vertriebskanal ist. Der Preis dafür ist ein Vorlagen-Aussehen und wenig Spielraum, wenn Sie wachsen.

Freelancer ist richtig bei überschaubarem Budget und klar umrissenem Projekt — vorausgesetzt, Sie können Design-Rückmeldungen geben und die Person ist erreichbar. Das ist der Haken: Bei Krankheit, Auftragsspitze oder Berufswechsel steht Ihr Projekt.

Kleine Agentur lohnt, wenn die Website Anfragen bringen soll, wenn Sie Design, Technik, Texte und Sichtbarkeit aus einer Hand wollen und wenn Sie danach jemanden brauchen, der erreichbar bleibt.

Große Agentur brauchen Sie erst, wenn Sie eine eigene Marketingabteilung haben, die sie steuert.

Ein Punkt, der selten angesprochen wird: Fragen Sie, wem die Zugänge gehören. Domain, Hosting, Google-Konten. Wenn die alles auf den Namen des Dienstleisters laufen, haben Sie ein Problem, sobald der nicht mehr erreichbar ist. Wie man da wieder herauskommt, haben wir hier ausführlich beschrieben — es ist die häufigste böse Überraschung im ganzen Feld.

Was danach kommt

Eine Website ist keine einmalige Anschaffung. Realistische Größenordnungen für laufendes Online-Marketing:

Ohne Budget. Google-Business-Profil pflegen, Kunden aktiv um Bewertungen bitten, zwei bis drei Beiträge pro Woche. Kostet nur Zeit — und ist mehr wert, als die meisten glauben. Wer nur das konsequent macht, liegt vor der Mehrheit seiner Mitbewerber.

200–500 € im Monat. Betreute Social-Media-Arbeit, ein Werkzeug für Bewertungen, ein kleines Anzeigenbudget zum Ausprobieren.

500–2.000 € im Monat. Dazu regelmäßige Content-Produktion, laufende Suchmaschinenoptimierung, Anzeigen mit Strategie statt nach Gefühl.

Darüber. Eigene Software und Automatisierung, mehrere Kanäle parallel, systematisches Testen.

Wo jeder Euro am schnellsten wirkt, ist bei lokalen Betrieben fast immer gleich: zuerst das Google-Business-Profil, dann Bewertungen, dann die Website selbst. Anzeigen kommen zuletzt — sie verstärken, was funktioniert, und verbrennen Geld an dem, was nicht funktioniert.

Unser Weg

Wir arbeiten mit Festpreisen, Websites beginnen bei 1.500 €. Was das im Einzelnen umfasst, steht auf der Preisseite — ohne Sternchen.

Der Grund für Festpreise ist kein Marketingargument: Bei Abrechnung nach Aufwand tragen Sie das Risiko für unsere Fehleinschätzung. Bei einem Festpreis tragen wir es. Das ändert, wie sorgfältig man vorher fragt.

Wenn Sie eine Größenordnung für Ihr Vorhaben brauchen, sagen wir Ihnen die im kostenlosen Erstgespräch — auch dann, wenn wir am Ende nicht die Richtigen sind.

Interesse geweckt?

Lassen Sie uns in einem kostenlosen Erstgespräch herausfinden, wie wir Ihnen helfen können.

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